Rheinfelden – Stadt der Geissen 2006
Die Sage vom Schneider und der Geiss

Wo die Not am grössten, ist gewöhnlich ein Schneider am nächsten. So war es auch in Rheinfelden während des Dreissigjährigen Krieges. Wochenlang wurde das Städtchen von den Schweden belagert. Die Nahrungsvorräte wurden langsam knapp, doch waren die Rheinfelder nicht bereit sich dem Feind zu ergeben. Die List eines tapferen Schneiders brachte schliesslich die Rettung: Kunstvoll in das Fell eines Ziegenbockes eingenäht spazierte er meckernd auf der Stadtmauer auf und ab. Die Schweden zogen von dannen, da sie die Situation für aussichtslos befanden in Anbetracht des gut genährten und frei herumlaufenden Viehs.

Basierend auf dieser Sage wurde das Jahr 2006 von Tourismus Rheinfelden zum Jahr der Geiss erklärt. Rund 200 aus Polyester gefertigte Geissen wurden von Privatpersonen, Firmen und Vereinen kreativ gestaltet und schmücken diesen Sommer das Stadtbild von Rheinfelden.


Ihre Stimme ist gefragt:
Vom 12. Mai bis 12. August 2006 kann man seiner Lieblingsgeiss auch per Internetabstimmung seine Stimme geben. Die Gewinnergeissen, insgesamt 3 Stück, werden auf Postkarten verewigt.



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